Angesichts der absehbaren Auswirkungen des Iran‑Krieges auf die globalen Energiemärkte fordert die CDU-Europaabgeordnete aus Sachsen-Anhalt Alexandra Mehnert, eine zeitlich befristete Aussetzung des europäischen Zertifikatehandels sowie der nationalen CO₂‑Abgaben. Die durch den Krieg im Nahen Osten hervorgerufenen Preissteigerungen bei Öl und Gas würden zunehmend die wirtschaftliche Stabilität und die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa gefährden.
Der anhaltende Konflikt im Iran habe die internationalen Rohstoffmärkte erheblich destabilisiert. Lieferketten seien unterbrochen, Fördermengen unsicher und die geopolitische Lage sorgten aktuell für spekulative Preissprünge. Für Haushalte, Wirtschaft und öffentliche Einrichtungen bedeutet dies eine Belastung, die in dieser Form seit Jahren nicht mehr zu beobachten war. Besonders energieintensive Branchen in Sachsen-Anhalt würden unter akuten Wettbewerbsdruck geraten, da sie Kostensteigerungen kaum weitergeben können.
„Wir stehen vor einer Situation, in der wirtschaftliche Vernunft, soziale Verantwortung und geopolitische Realität zusammen gedacht werden müssen. Eine vorübergehende Aussetzung der CO₂‑Abgaben ist kein Rückschritt im Klimaschutz, sondern ein notwendiger Schritt, um unser Land stabil durch diese Krise zu führen", so Mehnert abschließend.

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