Die Automobilindustrie steht vor einem größeren Abbau von Arbeitsplätzen als zunächst befürchtet. Wie die Chefin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Hildegard Müller angab, wird bis 2035 ein Verlust von 225.000 Beschäftigten angenommen, 35.000 mehr als bisher kommuniziert. Als Ursache werden hohe Steuern und Abgaben, hohe Energie- und Lohnkosten sowie überbordende Bürokratie angegeben.
Alexandra Mehnert sagt hierzu: „Der angekündigte Stellenabbau ist fatal für Deutschland. Die Automobilindustrie war stets ein Wachstumsmotor für das Land, gerade auch für Sachsen-Anhalt als Zuliefererland. Der Abbau von Stellen bedeutet immer auch den Verlust von Wohlstand und Zukunftschancen. Von politischer Seite müssen diese Signale unmissverständlich wahrgenommen werden, es braucht nun ein wirkungsvolles Gegensteuern und mehr Wettbewerbsfähigkeit. Erster Ansatzpunkt sind hier die Energiepreise.“

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